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Eine Hörstörung bei Kindern kommt häufiger vor, als viele Menschen glauben. Von 1000 Neugeborenen leiden etwa 2 bis 3 unter einer behandlungsbedürftigen Hörminderung. Oft wird diese erst im zweiten oder dritten Lebensjahr erkannt. Das bedeutet,dass die zentralen Hörbahnen, die erst nach der Geburt voll ausreifen,nur unzureichend aktiviert werden. Die Folge: Das Kind kann sein Hör- und Sprachvermögen nur unvollständig ausbilden. Verzögerungen in der Entwicklung des Kindes sind unvermeidlich.
Wenn eine kindliche Hörstörung rechtzeitig erkannt wird, kann heutzutage mit moderner Technik sehr viel erreicht werden, um den Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.
Ich möchte mit meinem Wissen und meiner Erfahrung, Eltern, Kindern und allen Interessierten eine erste Orientierung zur Erkennung einer kindlichen Hörstörung geben und sie dazu ermuntern, sich für eine frühzeitige Diagnose und Versorgung einzusetzen.
Stefan Belting Pädakustiker und Hörgeräteakustikermeister
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